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Der Gepard oder Jagdleopard
(Acinonyx jubatus)

Der Gepard bewohnt größtenteils Savannen Afrikas und Innerasiens. Hier bewohnt er genauer Gras- und Buschsteppen, doch kann er auch in bergiges Gelände ausweichen. Geparden waren einst weit über Afrika und Asiens verbreitet, wurden dann aber sehr stark bejagt. Der letzte indische Gepard wurde Anfang der 50er Jahre geschossen.
In Kleinasien und in Arabien war diese Katze bereits gegen Ende des 18ten Jahrhunderts selten. In Indien ging der Bestand durch Bejagung des Menschen ebenfalls zurück. 1952 wurde der indische Gepard dann unter Schutz gestellt. Kurz vorher waren die letzten drei bekannten Geparde dieser Unterart geschossen worden.
Der nächste lebende Verwandte ist – nach Meinung einiger Zoologen (was aber umstritten ist) – der Puma.

Revierverhalten

Weibliche Geparde leben von Anfang an einzeln, während sich Männchen nicht selten zu Gruppen zusammenschließen, die später jedoch auseinander gehen. Geparde scheinen kein festes Revier zu verteidigen, mehrere Gruppen bewohnen offensichtlich gleiche Regionen.

Allgemeine Lebensweise und Jagd

Da Geparde ihre Krallen nicht einziehen können, sind sie nicht so scharf, sodass sie nicht auf Bäume klettern. Sie benutzen aber schräg stehende Bäume und Termitenhügel als Aussichtspunkte.
Im Gegensatz zu den anderen Raubkatzen überrascht der Gepard sein Opfer nicht, sondern tut es im Hetzten verfolgen. Jagen tut er gewöhnlich am Tag. Zum Opfer fallen ihm größtenteils Antilopen. Aber auch Hasen, Nagetiere und Einhufer, wie Halbesel und Zebra, stehen auf seinem Speiseplan.

Fortpflanzung

Nach der Paarung, die sich von Region zu Region unterscheidet, wirft die Katze nach einer Tragzeit von 90 – 95 Tagen 1 – 6 Junge, die in etwa 250 – 280g wiegen. In manchen Regionen fällt die Geburt der Jungen mit der Geburt der Antilopen zusammen.
Die Jungen öffnen die Augen nach 8 - 11 Tagen, die Säugezeit beträgt gut sechs Wochen und nach drei Wochen bekommen sie erste feste Nahrung. 10 Wochen lang tragen die Jungen eine eigenartige Rückenmähne. Bis zur 15. Woche sind die Jungen in der Lage, die Krallen einzuziehen.
Im Alter von 15 – 17 Monaten trennen sich die Jungen von der Mutter.
An deren Aufzucht soll sich auch der Vater beteiligen, der falls die Mutter auf irgendeine Weise umkommt, für die bereits entwöhnten Jungen sorgen soll.
In den ersten Lebensmonaten sterben zwei drittel der Jungen, an Folge von Krankheiten oder als Opfer von Löwe, Leopard, Wildhund oder Hyäne. Insgesamt sterben etwa 90% der Jungen, bevor sie das Erwachsenenalter erreichen.

Höchstalter und Schutzmaßnahmen

Das Höchstalter von Geparden beträgt etwa 12 Jahre in der Wildnis. Wegen ihrer Seltenheit (von 30 000 Tieren im Jahr 1960 auf 10 000 Tiere 1980) steht der Gepard unter den geschützten Tieren im Washingtoner Artenschutzübereinkommen.

Aussehen und Größe:

Oberseitig häufig ein helles ocker, unten weiß;
durchwegs gefleckt (außer Königsgepard);
senkrechter schwarzer Strich im Gesicht, der Auge und Mundwinkel verbindet;
auffallend schlank; Im Iran zeichnen sie sich durch auffallend langen Pelz aus.
Kopf: relativ klein;
Körper: extrem schlank;
Krallen nicht einziehbar; (bei erwachsenen Tieren)

Kopf-Rumpflänge: 135 – 155cm
Schwanzlänge: 65 – 85cm
Schulterhöhe: 70 – 85cm
Gewicht: 28 – 65kg

Familienverwandte: momentan keine bekannt

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