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Der Nebelparder
(Neofelis nebulosa)


Der Nebelparder bewohnt die tropischen und subtropischen Wälder von Hinterindien, Nepal, Sumatra, Borneo, Taiwan, Formosa und Südwestchina bis in 3000m Höhe. Mit seinen kurzen Beinen wirkt er am Boden recht unansehnlich, dafür ist er aber ein ausgezeichneter Kletterer.


Lebensweise und Ernährung

Nebelparder sind tag- und dämmerungsactiv. Sie leben hauptsächlich in Bäumen, sind gute Baumkletterer und werden in dieser Hinsicht nur noch von den Baumozelot übertroffen. Am Boden sind sie recht ungeschickt. Auf Bäumen dagegen vollführt der Nebelparder die akrobatisten Leistungen: er kann kopf voran Bäume hinunterklettern, an dicken Ästen mit dem Rücken nach unten klettern, von diesem Status aus kurze Sprünge ausführen und sich – nur mit einer Hinterpfote festhaltend – auf andere Zweige oder den Boden schwingen. Öfter springt er von den Bäumen aus, große Beutetiere an, die er durch einen Genickbiss tötet. Andere Tiere verfolgt er innerhalb der Baumkrone, wobei er, um von einem Baum zum anderen zu kommen, mühelos 5 Meter weit springt. Zu seinen Beutetieren gehören Säugetiere von Hörnchen bis zu Affen und Hirschen, sowie Vögeln und Echsen. Gelegentlich soll er auch in Dörfer eindringen und sich dort Hunde, Schweine, Ziegen oder Schafe holen. Dennoch scheint er eine der gutartigsten Katzenarten zu sein.
Größere Beutetiere erjagt er am Boden. Im Gegensatz zu anderen Katzen kann der Nebelparder sein Opfer, ohne kurz auf den Boden angekommen zu sein, fassen.
Sonst muss man sagen, dass diese Katze gern auf Bäumen ruht oder schläft und sich aus zurechtgezerrten Zweigen richtige Nester bauen.


Fortpflanzung


Das Weibchen wirft nach einer Tragzeit von 86 – 92 Tagen in einer Felshöhle oder einem hohlem Baumstamm 1 – 5, meist jedoch 2 – 4 Junge. Diese wiegen bei ihrer Geburt 140 – 170g, und öffnen nach 10 – 11 Tagen die Augen. Anfangs sind die Jungen noch schwarz, das Fellmuster bildet sich erst ab der 11. Lebenswoche. Im Alter von 35 Tagen verlassen sie zum ersten Mal das Versteck und mit 40 – 45 Tagen bekommen sie erste feste Nahrung. Gesäugt werden sie aber noch bis ins Alter von 5 –6 Monaten. Wahrscheinlich werden sie mit etwa 9 Monaten selbstständig. Ausgewachsen sind die Weibchen mit 2½ , die Männchen mit 3 Jahren.


Lebenserwartung

In Gefangenschaft beträgt die Lebenserwartung etwa 17 Jahre, in der Natur wahrscheinlich weniger.

Aussehen und Größe:

Fell: kurz und dicht;
Farbe: graugelb, grau-gelbbraun bis hellocker; Unterseite weiß; an der Seite ausgesprochen große, eckige und dunkle Fleckenplatten mit schwarzer Umrandung; Kopf, Füße und Unterleib nur runde schwarze Tupfen;
Körper: langgestreckt mit kurzen, kräftigen Beinen;
große Pfoten;
relativ kleiner Kopf mit ungewöhnlich starken und langen Eckzähnen;
Schwanz sehr lang, nur bei auf Taiwan lebenden Tieren etwas kürzer;
Pupillen spindelförmig;
Sonstiges: am flachen Schädel fallen die auffallend langen Eckzähe im Oberkiefer auf

Kopf-Rumpflänge: 75 – 105cm

Schwanzlänge: 70 – 90cm

Schulterhöhe: 45 – 50cm

Gewicht: 18 – 22kg

Familienverwandte:
keine

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