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  siehe: Wildkatzen und Menschen  
Der Puma, Cuguar, Berg- oder Silberlöwe
(Puma [Profelis] concolor)

Der Puma bewohnt nahezu alle Lebensräume Süd- und Nordamerikas. Er lebt in Wäldern und Tropenwäldern, Graslandschaften und Sumpfgebieten, Wüsten und Hochgebirgen. Der Puma ist eine ausgesprochen anpassungsfähige Katze, wenngleich er ein Kulturflüchter ist.

Revierverhalten

Berglöwen sind sehr standorttreu und leben in Revieren, die sich normalerweise nicht überlappen. Trotzdem kommt es vor, dass Reviere mehrerer Weibchen in ein Revier eines Männchens hineinreichen. Pumas sind außerordentlich friedlich gegenüber Artgenossen, so verteidigen sie ihre Reviere nicht, sondern gehen sich lieber aus dem Weg. Vielleicht auch deshalb, weil ein fremder Puma nicht dazu neigt das Territorium eines anderen zu erobern. Die Größe des Reviers hängt vom Nahrungsangebot ab und schwankt in der Regel zwischen 30 und 365km². Der Puma ist ein strikter Einzelgänger. Werden mehrere gesehen bezieht sich das auf eine Mutter mit ihren Jungen oder ein Männchen mit einem Weibchen in der Fortpflanzungszeit.

Allgemeines Verhalten und Jagd

Pumas sind sowohl am Tag, wie auch in der Nacht activ, dort wo sie jedoch gejagt werden, eher in der Nacht. Zum Opfer fallen ihnen alle Tiere die sie überwältigen können: Vögel, Echsen, Schlangen, Säugetiere von der Größe einer Maus bis zum Elch, insbesondere jedoch Hirscharten, Hasenartige usw. Sie Töten aber auch andere Raubtiere, wie kleinere Wildkatzenarten, Marder, junge Bären, sowie ausgewachsene Kojoten und Wölfe. Pumas sind über kurze Strecken erstaunlich schnelle Läufer. Ihr Sprungvermögen ist enorm und sie werden im Katzenreich in dieser Hinsicht wohl nur noch vom Schneeleoparden übertroffen. Sie können bis zu 12m weit oder 6m hoch springen. Bäume werden nicht nach Katzenart erklettert, sondern in hohen Sätzen erklimmt.

Fortpflanzung

Die Paarungszeit ist an keine feste Jahreszeit gebunden. Lediglich in Nordamerika findet sie meist im späten Frühjahr statt. Das Weibchen ruft das Männchen mit einem ungewöhnlichem Laut, der dem Schrei eines Menschen in Todesangst ähneln soll. Kämpfe zwischen zwei Männchen, um ein brünstiges Weibchen, sind kurz und niemals mit tödlichem Ausgang. Nach einer Tragzeit von 92 – 96 Tagen wirft das Weibchen 1 – 6 (in der Regel 2 – 4) Junge, die bei der Geburt 300 – 500g wiegen und 20 – 30 cm lang sind. Die Jungen öffnen ihre Augen nach 9 - 10 Tagen. Sie sind auffallend stark gefleckt. Das Muster verblasst nach dem 3. Lebensmonat. 5 Monate werden die Jungen gesäugt, ab dem 45. bis 50. Lebenstag bekommen sie auch feste Nahrung.. Im Alter von 35 Tagen verlassen sie zum ersten Mal den Bau. Die Jungen bleiben etwa 2 Jahre bei der Mutter. Sooft bekommt die Mutter auch ihre Jungen; alle zwei Jahre.

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung liegt bei 15 – 18 Jahren, in der Wildnis etwas weniger.

Aussehen und Größe:

(siehe auch: Unterarten/Kleinkatzen/Puma)
Fell: sehr kurz und dicht, mit grauer Unterwolle;
Farbe: die ersten 3 Lebensmonate lebhaft getupft, später einfarbig ocker bis gelbrot, auch rötlich-grau bis bräunlich-silbergrau gefärbt,
zum Bauch und Kehle hin weiß; über den Augen deutliche Abzeichen; an Schnauze deutlicher dunkler Streifen;
Körper: schlank, jedoch kräftig;
Kopf: relativ klein
Augen: braun;
Ohren: dunkel gefärbt, ohne weißen Fleck;
Schwanz: relativ lang

Kopf-Rumpflänge: 105 – 180cm
Schwanzlänge: 60 – 90cm
Schulterhöhe: 50 – 80cm                        Karte: Wildkatzen und Menschen
Gewicht: 30 – 110kg



Familienverwandte:
keine näheren bekannt

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