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Rekorde innerhalb der Katzenwelt


Die urtümlichste aller Katzen ist die Iriomote-Katze (Prionailurus iriomotensis). Sie hat dem Aussehen nach den ursprünglichsten Typ aller Katzen, wennglich von Verhalten und Lebensweise die Margay (Leopardus wiedii) vermutlich mehr Parallelen zu den Vorfahren der Katzen aufweist.

 

Die längsten Eckzähne der heutigen Katzen haben die Nebelparder (Neofelis nebulosa). Bei einigen Tieren ragen sie gut sichtbar aus dem Maul.

 

Den kräftigsten Biss hat der Jaguar (Panthera onca), dessen Kiefer kräftig genug sind, um den Panzer einer Schildkröte zu durchbrechen.

 

Den schwächsten Geruchsinn hat die Fischkatze, vermutlich weil dieser für den Fischfang nutzlos ist.

 

Die schärfsten Augen unter den Katzen hat der Luchs. Er kann eine Maus auf 75m, ein Kaninchen noch auf 300m und ein Reh auf 600m ausmachen.

 

Die größten und schwersten Katzen in freier Wildbahn sind die sibirischen Tiger (Panthera tigris altaica). Männliche Tiere erreichen eine Gesamtlänge von bis zu 4 Metern und ein Gewicht von bis zu 360kg. Das längste Fell eines Tiger betrug – mit Kopf – 4,11m. Der wohl schwerste sibirische Tiger, der in freier Wildbahn lebte, wurde 1950 in den Bergen von Sikhohe Alin (Russland) geschossen. Er wog 384kg. Ein Königstiger (P. t. tigris), der 1967 geschossen wurde, wog sogar noch mehr, nämlich 388,7kg. Das Tier wurde präpariert und ist im US-Museum für Naturgeschichte, Smithsonian Institut Washington, zu sehen.

 

Der größte Tiger in Gefangenschaft und die schwerste Wildkatze überhaupt, war ein alter sibirischer Tiger mit Namen ‚Jaipur, der im Oktober 1986, 423kg auf die Waage brachte.

 

Die kleinste Katze ist die Schwarzfußkatze (Felis nigripes). Die kleinsten Exemplare haben eine Körperlänge von 33 oder 34cm und ein Gewicht von etwa einem Kilogramm. Der Schwarzfußkatze folgt die fast gleichgroße Rostkatze (Prionailurus rubiginosa), deren kleinste Körperlänge bei 35cm liegt.

 

Die längsten Fellhaare hat der Schneeleopard (Uncia uncia), dessen Fellhaare bis zu 15cm lang messen können. Die Fellhaare des sibirischen Tigers (Panthera tigris altaica) messen – obwohl er fast doppelt so groß wie der Irbis ist – lediglich 12cm. Die längsten Fellhaare der Kleinkatzen besitzt der Manul (Otocolobus manul), die bis zu 7cm lang sind.

 

Die Katze in größten Höhen ist der Schneeleopard (Uncia uncia), der im Sommer bis zu 6 000m hoch ins Gebirge steigt. Die Andenbergkatze (Oreailurus jacobita) lebt auch in großen Höhen. Eines dieser Tiere wurde in 5 100m Höhe gesehen. Eine Besonderheit liefert der Leopard (Panthera pardus), von dem man ein eingefrorenes Exemplar in über 5 600Metern fand.

 

Die schnellste Katze, und das schnellste Landtier überhaupt, ist der Gepard (Acinoyx jubatus) der im freiem Gelände bis zu 120km/h erreicht. In weniger als 5 Sekunden erreichen sie bereits vom normalen Gang aus 100km/h. Meist verfolgen sie ihre Beute nicht über dem Tempo 70.

 

Die weitesten Sprünge legt der Schneeleopard (Uncia uncia) zurück. Sprünge von bis zu 15 Metern sind keine Seltenheit. Der Puma (Puma concolor), der etwas größer als der Schneeleopard ist, schafft Sprünge bis zu 12 Metern.

 

Die besten Kletterer im Geäst sind die Langschwanzkatzen oder Margays (Leopardus wiedii), mit denen es nur der Nebelparder (Neofelis nebulosa) aufnehmen könnte und der damit an zweiter Stelle steht. Im felsigem Gelände ist der Manul (Otocolobus manul) am geschicktesten. Er bewältigt sogar Steilwände.

 

Am wenigsten Wasser unter den Katzen benötigen die Sandkatzen (Felis margarita und thinobia). Es könnte sein, dass sie in manchen Regionen ihren Wasserbedarf fast vollständigvon der Körperflüssigkeit ihrer Beutetiere decken.

 

Die scheuste Katze ist wohl die Borneogoldkatze (Profelis badia), da es bisher nur mit einer Fotofalle gelang, ein einziges Foto von ihr zu machen. Es ist bislang des einzige Foto von ihr, das existiert. Einige Zeit glaubte man, sie sei ausgestorben.

 

Die seltenste Katze ist – von der Borneokatze (Profelis badia) einmal abgesehen – die Iriomote-Katze (Prionailurus iriomotensis), von der es mittlerweile nur noch 40 – 80 Exemplare gibt.

 

Die höchste Sterbensrate bei Jungen hat wahrscheinlich der Gepard (Acinonyx jubatus), bei dem 90% der Jungen die ersten 3 Lebensmonate nicht überlebt. Auch von den Überlebenden stirbt wieder rum eine relativ hohe Anzahl nach dem Verlassen der Mutter.

 

Das größte Revier besitzt der männliche sibirische Tiger (Panthera tigris altaica), dessen Revier eine Größe von 2 000km² erreichen können. Ob sie wirklich

3 000km² oder noch größer (wie gelegentlich behauptet wird) groß sind, scheint jedoch fraglich.

 

Das kleinste Verbreitungsgebiet hat die Iriomote-Katze (Prionailurus iriomotensis), die nur auf der 292km² großen Insel Iriomote lebt. Die Reviergröße liegt bei etwa 2,5km².


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